© Hannah E. Tilt
© Hannah E. Tilt

Bachelor of Arts, Music and Movement, Musikhochschule Trossingen

Master of Arts in Spezialisierter Musikalischer Performance, Freie Improvisation, Basel

 

Ich bin auf der Suche nach Facetten meiner selbst,  nach künstlerisch-kreativen Ausdrucksmöglichkeiten und Ideen, nach unterschiedlichen Arten der Kommunikation, nach adäquatem Spiegeln, nach einem Gegenüber*, welches sich in Ehrlichkeit übt anstatt etwas vorzuspielen, nach künstlerischer Authentizität.

Diese Suche spiegelt sich u.a. in meinem künstlerischen Schaffen und in der Arbeit mit der Stimme wider.

 

Improvisation ist für mich ein Mittel, kreatives Potential zu mobilisieren und dieses in den künstlerischen Prozess zu integrieren. Ich probiere aus, kreise um etwas, stelle in Frage, ich verwerfe und beginne von Neuem. Ich gebe mich dem Augenblick hin und diese Hingabe ist es, die den Moment zu etwas Besonderem, weil nicht Wiederholbarem, macht. Improvisation gibt keine Grenzen vor und diese Freiheit ist es, die mir einen gelösten Stimmumgang ermöglicht.

 

Die Auslotung der vielfältigen Facetten des Stimmklangs, über den klassischen Gesang bis hin zum Jazz und der freien Improvisation, führt mich auf immer neuen Wegen und eröffnet mir unzählige Ausdrucksmöglichkeiten. Momente, in denen ich selber von Intensität und Klang überrascht werde, sind für mich sehr wertvoll und bereichernd .

 

Als Performance-Künstlerin transkribiere ich Musik und Sprache in szenische Bewegung und kreiere dadurch Bilder und Impressionen, die dem Zuschauenden* ein breites Assoziations- und Interpretationsspektrum erlauben.

 

Kontaktieren Sie mich gerne, wenn sie einen detaillierten Lebenslauf benötigen.

 

 


Projekte

©Alicia Olmos Ochoa
©Alicia Olmos Ochoa

PHOBIA

UA 15.10.2020, Theater Basel

In der Performance Phobia stellen sich Chi Him Chik und Lara Süß ihren inneren Dämonen.

Die beiden Performer*innen entwerfen ein Musiktheater, in welchem sie einander herausfordern, sich gegenseitig an ihre Grenzen bringen und darüber hinauswachsen. Sie balancieren auf dem schmalen Grat zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, sie provozieren einander, um ihre spielerischen Möglich- und Fähigkeiten zu erweitern und auszureizen. Sie fordern das Publikum auf, sich den eigenen Ängsten zu stellen.

 

Chi Him Chik, Saxophon // Lara Süß, Stimme

Design und Text © Lara Süß

VISIONS

UA 30.1.2020, The Lab, Basel

Eine Performance beruhend auf der mythologischen Figur Kassandra.

 

Lara Süß und Paula Sanchez sind zwei Musikerinnen und Improvisatorinnen aus Deutschland und Argentinier. Sie beschäftigen sich insbesondere mit den Themen Weiblichkeit, Grenzerfahrungen und Klangerforschung. Aufgrund des improvisatorischen Charakters ihrer Arbeit ist jedes Stück anders. Sie beschäftigen sich mit überraschenden Situationen und Einbezug des Publikums. Das Ergebnis wird ständig von allen äußeren Elementen beeinflusst. Aber auch ihre innere emotionale Erregung wird für sie als Teil der Aufführung wesentlich. Sie interessieren sich für die Zerbrechlichkeit und Endlichkeit eines Kunstwerks, einer Kreation, die nicht reproduzierbar ist und nie wieder genauso erscheinen wird.

 

 

 

seeing truth 

can you tell

what is true

what is reality

misery and mistery

the mistery of misery

the only freedom

is the freedom from existence

 

© Paula Sanchez, Lara Süß

 

 

Paula Sanchez, Stimme, Cello, Objekte, Performance // 

Lara Süß, Stimme, Objekte, Loop-Station, Performance

MIROIR

UA 17.1.2020

Paula Sanchez, Cello und Stimme // Lara Süß, Stimme und Cello

MEANDERTALE

 

Meandertale ist das Duo-Projekt der Künstler*innen Jacek Chmiel und Lara Süß. Die beiden Musiker*innen begannen im Jahr 2019 gemeinsame Projekte und Stücke zu entwickeln. 

Insbesondere die bewusste Wahrnehmung von Stille und deren Umrahmung mit minimalistischen Klängen, ist etwas, das sie beschäftigt und interessiert. Sie arbeiten mit Klangverschmelzung ihrer beiden Instrumente und differenzierten und vielfältigen Möglichkeiten der Tonerzeugung.

Ihre unterschiedlichen Ausbildungswege und divergierenden biographischen Hintergründe und Erfahrungen kommen in ihren Stücken zum Ausdruck und ermöglichen den beiden einen lebendigen Dialog, mit Hilfe dessen sie ihre künstlerische Handschrift immer wieder hinterfragen und neu erfinden. 

Neben musikalischen Projekten arbeiten die beiden Künstler*innen auch mit Videos.

 

Jacek Chmiel, Field Kit und Objekte // Lara Süß, Stimme und Video

Jacek Chmiel, E-Gitarre // Lara Süß, Stimme



 

Gibt es das Wort nach dem ich suche
ich wusste das Wort
ich wusste den Inhalt
ich wusste ich fühle der Worte Grund
war es der Grund deines stillen Gewässers
war es der Grund der den Inhalt erkannte
der dem Inhalt die Form gab


Gibt es das Wort nach dem ich suche
erlaubt ist alles
ausgeliefert geknechtete Weisheit
erlerntes Gewissen
getauchte Gefühlswelt
und immer weiter im Wald der Worte
im Tun und im Handeln


Gibt es das Wort nach dem ich suche
die Kunst des Könnens
die Lust des Wollens
gespreizte Gebärden
verlautbare Töne
über Verschwiegenes wird nicht gesprochen
das weiße Papier macht dem Druck Luft


Gibt es das Wort nach dem ich suche
das du begreifst im Begriff zu begreifen
geschmücktes Kunstwerk ist nicht was ich suche
vielmehr das Klopfen und Poltern
das Fließen und Schweben
im unendlichen Raum
zwischen zwei einzelnen Worten


© Lara Süß, 2017


Wegbegleiter*innen...

Fred Frith, Alfred Zimmerlin, Sabine Seidel, Harald Kimmig, Sylvia Nopper, Sabine A. Werner, Chi Him Chik, Jacek Chmiel, Paula Sanchez, Christian Moser, Ludovica Bizzarri, Franziska Kuen, Ullo von Peinen, Christian Kirchmair, Ria Rehfuß, Juliette Villemin, Lilo Stahl, Kiran Hug, Ulrike Sonntag, Elisabeth Glauser, Regina König, Hellwig Schinko, Natalie Delay, Hilde Kappes, Lauren Newton, David Friederich, Yu Fujiwara, Sophia Körber, Marianne Schuppe, Werner Glöggler, Mira von Waldenfels, Markus Süß, Julia Süß, Ria Günther, Shelley Hirsch, Katalin Ladik, Peter Hoch, Hannah Monninger, Sabine Vliex, Dierk Zaiser, Mikael Szafirowski, Jakub Miarczynski, Victoria Schnabel, Norbert Nagel u.v.m.